Wir sind aus Überzeugung für Sie da

Wir sind Experten aus Leidenschaft mit einer tiefen und umfassenden Kenntnis des Gesundheitsmarktes. Die Aktivitäten der Kostenträger verfolgen wir kritisch. Wir haben eine Meinung, die wir auch vertreten: Aus Überzeugung begleiten wir ausschließlich Marktteilnehmer wie z.B. Hersteller, Leistungserbringer, Verbände und Versicherte.   Mehr lesen »
Im Einzelnen sind das: Hilfsmittel-Leistungserbringer wie Sanitätshäuser, Heilmittel-Leistungserbringer wie Physio-/Ergotherapeuten, Logopäden und Podologen, Hersteller von Arzneimitteln, Hilfsmitteln, Nahrungsergänzungsmitteln und mehr, Pflegedienste und -einrichtungen, Medizinische Einrichtungen, Pharmazeutische Unternehmen, Verbände, Kooperationsgemeinschaften und natürlich Versicherte.

Berater und Problemlöser – von Anfang an

Schenken Sie uns frühzeitig Ihr Vertrauen und nutzen Sie unsere Kompetenzen als Wissensvorsprung und Wettbewerbsvorteil. Von strategischer Beratung, über kontinuierliche Begleitung bis hin zu konkreter Einzelfallhilfe: Unsere Beratungsleistungen wirken präventiv, vorausschauend stoßen wir Entwicklungen an und verhindern Probleme bevor sie entstehen.   Mehr lesen »
Bei komplexen Fragestellungen setzen wir auf vernetztes Wissen. Wir kooperieren fachübergreifend mit Steuerberatern, Patentanwälten, Unternehmensberatern, Notaren, Personalberatern, Ingenieuren und Gutachtern.

Strategieberatung und Konzepte

Nutzen Sie unsere juristische Expertise, Marktkenntnis und unternehmerische Denkweise für Ihre Planung.   Mehr lesen »
  • Eintritt in den Deutschen Gesundheitsmarkt
  • Markeneinführung neuer Produkte
  • Branding des Unternehmens und der Produkte
  • Erweiterung von Geschäftsfeldern
  • Präqualifizierung
  • Erwerb von Assets oder Geschäftsanteilen
  • Due-Diligence-Prüfungen
  • Verträge mit Kostenträgern
  • Anpassung von Vertriebsmodellen bei gesetzlichen Änderungen
  • Compliance-Fragen und Überwachung
  • Entwicklung neuer Geschäftsmodelle
  • Gestaltung von Kooperationsmodellen und  Aufbau von Netzwerken
  • Restrukturierung
  • Outsourcing
  • Vertriebsmodelle
  • M A im Bereich des Healthcare
  • Prüfung und Optimierung von Werbekonzepten

Kontinuierliche Beratung

Wir begleiten Sie rechtssicher und lösungsorientiert im Alltag. Mit Schulungen und Vorträgen machen wir Sie und Ihr Team fit.   Mehr lesen »
  • Abrechnungsthemen
  • Arbeitsrecht für Arbeitgeber
  • Datenschutz im Gesundheitswesen
  • Gestaltung und Überprüfung sämtlicher branchenspezifischer Verträge mit Kostenträgern,  Lieferanten etc.
  • Ausschreibungen und Vergaben
  • Hilfsmitteleintragungen
  • Regress- und Wirtschaftlichkeitsprüfungen
  • gewerblicher Rechtsschutz
  • Kooperationen von Leistungserbringern
  • Fortbildungsveranstaltungen inhouse und extern, für Mitarbeiter und Kunden
  • Compliance Themen
  • Anmeldung von Marken und Designrechten
  • Werbung und Marketing  
  • Versorgungs- und Entlassmanagement
  • medizinprodukterechtliche Fragen

Prozess- und Rechtsvertretung

Wir vertreten Sie bei Verhandlungen und bei der gerichtlichen Geltendmachung Ihrer Ansprüche.   Mehr lesen »
  • Streitigkeiten mit Krankenkassen
  • Gerichtliche und außergerichtliche Durchsetzung der Ansprüche von Leistungserbringern
  • Durchsetzung von Leistungsansprüchen Versicherter
  • Inkasso – arbeitsrechtliche Streitigkeiten auf Arbeitgeberseite
  • Straf- und Disziplinarverfahren
  • Abmahnungen
  • Heil- und wettbewerbsrechtliche Streitigkeiten
  • Abwehr von Regressen und Vertragsmaßnahmen
  • Schutz und Verteidigung Ihrer Marken- und Designrechte



FAQs: Oft gefragt – schnell beantwortet

Einige Ihrer dringendsten Fragen werden uns immer wieder gestellt. Wir haben die passenden Antworten für Sie dazu. Unsere Top Ten der am häufigsten gestellten Fragen und deren Beantwortung.

    Ablauf sozialrechtlicher Verfahren

  • Wie stellt ein/e Versicherte/r bei seiner/ihrer Krankenlasse einen Antrag auf Versorgung mit einem Hilfsmittel?    Antwort »
    Der Antrag der Versicherten erfolgt in der Regel formlos durch Übersendung der ärztlichen Verordnung sowie des Kostenvoranschlags an die Krankenkasse. In der Praxis übernimmt häufig der Leistungserbringer (z.B. das Sanitätshaus) die Übersendung der Unterlagen.

  • Was muss bei einer ablehnenden Entscheidung beachtet werden?   Antwort »
    Lehnt die Krankenkasse die beantragte Versorgung vollständig oder teilweise ab, kann der/die Versicherte gegen diesen Ablehnungsbescheid Widerspruch einlegen. Der Ablehnungsbescheid muss eine Rechtsbehelfsbelehrung beinhalten, die ihre Rechte darstellt und die Art und Adresse angibt, wie der Widerspruch einzulegen ist. Ist diese Belehrung vollständig, muss innerhalb eines Monats ab Erhalt des Ablehnungsbescheids der Widerspruch bei der Krankenkasse schriftlich eingehen. Ist die Belehrung falsch, verlängert sich die Frist auf ein Jahr. Es reicht aus, den Widerspruch zunächst ohne Begründung einzulegen.

  • Wie muss die Krankenkasse nach einem Widerspruch reagieren?   Antwort »
    Nach Einlegung des Widerspruchs muss die Krankenkasse den Vorgang noch einmal überprüfen. Daher sollte der/die Versicherte auch auf jeden Fall seinen/ihren Widerspruch begründen. Die Begründung kann nach Einlegung des Widerspruchs separat erfolgen, ggf. sollten noch weitere ärztliche Stellungnahmen dem Widerspruch beigefügt werden. Entweder bewilligt die Krankenkasse dann doch noch das beantragte Hilfsmittel (Abhilfebescheid) oder sie wird den Widerspruch zurückweisen (negativer Widerspruchsbescheid).

  • Welche Möglichkeit besteht gegen einen negativen Widerspruchsbescheid vorzugehen?   Antwort »
    Sollte die Krankenkasse den Widerspruch des/r Versicherten zurückweisen, kann er/sie hiergegen Klage vor dem Sozialgericht erheben. Auch hier muss die Klage innerhalb eines Monats ab Zustellung des Widerspruchsbescheids bei Gericht eingegangen sein. Daneben kann die Klage auch zur Niederschrift bei der Geschäftsstelle des Sozialgerichts erhoben werden. Das Verfahren wird vor dem Sozialgericht am Wohnort der Versicherten geführt. Ein Anwaltszwang besteht nicht, das heißt, der/die Versicherte kann auch selbst das Verfahren führen.

  • Wie lange dauert ein Klageverfahren?   Antwort »
    Unser Erfahrung nach dauert ein Verfahren vor dem Sozialgericht, also der I. Instanz, im Durchschnitt leider zwei Jahre. Natürlich handelt es sich dabei nur um einen Richtwert, Verfahren können auch schneller geführt werden. Gegen das Urteil des Sozialgerichts kann die unterliegende Partei Berufung zum jeweiligen Landessozialgericht einlegen. Auch dort ist leider mit einer sehr langen Verfahrensdauer zu rechnen.

  • Datenschutz

  • Darf ich die Daten meiner Kunden an andere weitergeben?   Antwort »
    Ja, sofern eine Ermächtigungsgrundlage dazu besteht.
    Dies kann zum einen aufgrund des bestehenden Versorgungsauftrages zwischen Ihrem Kunden und Ihnen erfolgen, kraft Gesetzes aufgrund entsprechender Normen oder aufgrund der Einwilligung Ihres Kunden in die Datenweitergabe.
    So dürfen Sie beispielsweise die Daten für die Versorgung Ihres Kunden mit dessen gesetzlicher Krankenversicherung wegen des bestehenden Versorgungsauftrages austauschen. Allerdings begrenzt auf den Umfang der Bewilligung und der Abrechnungsdaten. Dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherungen müssen Sie die Daten Ihres Kunden weiterleiten, damit eine gutachterliche Stellungahme erfolgen kann. Die Weiterleitung direkt an den MDK und nicht über die Krankenkasse wurde vom Gesetzgeber explizit in das SGB V aufgenommen. Natürlich dürfen Sie aber auch die Daten an andere Leistungserbringer im Wege der optimierten Versorgung weitergeben. Dazu benötigen Sie dann aber eine ausdrückliche Einwilligung Ihres Kunden.

  • Wie reagiere ich im Falle einer Datenpanne?   Antwort »
    Zu allererst: Ruhe bewahren! Sollte durch einen Angriff von außen oder eines internen Fehlverhaltens Unberechtigte ein Zugriff auf die bei Ihnen verarbeiteten personenbezogenen Daten erhalten haben und dadurch ein Risiko für die Rechte und Freiheiten der betroffenen Personen bestehen, müssen Sie diesen Vorfall unverzüglich und möglichst innerhalb von 72 Stunden an Ihre Aufsichtsbehörde melden. Wenn Sie den Vorfall nicht melden, kann alleine die Nichtmeldung mit einem Bußgeld verfolgt werden.

  • Datenschutzbeauftragter: Benötigt mein Unternehmen einen Datenschutzbeauftragten?   Antwort »
    Die Pflicht zur Benennung eines Datenschutzbeauftragten besteht dann, wenn Ihre Kerntätigkeit eine umfangreiche oder systematische Beobachtung von Personen beinhaltet oder wenn die Kerntätigkeit darin besteht, umfangreich besonders sensible personenbezogene Daten zur verarbeiten. Dabei bleibt es bei dem Grundsatz, dass ein Datenschutzbeauftragter dann zu benennen ist, wenn in der Regel mindestens zehn Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind. Sie können dann zwischen einem internen Datenschutzbeauftragten, der ein Mitarbeiter Ihres Unternehmens ist, oder einem externen Dienstleister als Datenschutzbeauftragter wählen. Da Sie als Verantwortlicher aber immer die Grundsätze des Datenschutzes einzuhalten haben, dürfen Sie sich auch eines Datenschutzbeauftragten bedienen, wenn Sie noch nicht dazu verpflichtet sind.

  • Arbeitsrecht

  • Abmahnverfahren: Muss ich dreimal abmahnen bevor ich als Arbeitgeber kündigen kann?   Antwort »
    Nein. In Betrieben die rechnerisch mehr als 10 Arbeitnehmer beschäftigen gilt das Kündigungsschutzgesetz. Für eine Kündigung wegen des Verhaltens des Arbeitnehmers muss eine Abmahnung vorausgegangen sein, es sei denn, der Kündigungsgrund als solcher könnte auch eine fristlose Kündigung rechtfertigen. Dann wäre keine Abmahnung erforderlich. In allen anderen Fällen ist eine Abmahnung erforderlich. Handelt es sich um nur unwesentliche Vertragsverletzungen, die dem Arbeitnehmer vorgeworfen werden, sollten mindestens 2 Abmahnungen wegen des gleichen Verstoßes zuvor erteilt worden sein.
    In Kleinbetrieben mit in der Regel rechnerisch 10 oder weniger Mitarbeitern ist eine Kündigung auch ohne Abmahnung möglich, solange keine Diskriminierung oder Willkür z.B. …. vorliegt.
    Rechnerisch bedeutet: Mitarbeiter mit regelmäßig nicht mehr als 20 Wochenstunden werden mit 0,5, mit nicht mehr als 30 Wochenstunden mit 0,75 gerechnet. Auszubildende zählen nicht mit.

  • Kündigungsfristen: Wie lange ist die Kündigungsfrist?    Antwort »
    Es kommt darauf an, welch Fristen im Arbeitsvertrag vereinbart sind. Wird eine Kündigungsfrist von einem Monat zum Monatsende vereinbart gilt diese Frist solange, wie die gesetzlichen Kündigungsfristen in § 622 BGB kürzer sind. Sind die gesetzlichen Kündigungsfristen länger, gelten die längeren Fristen.
    Sind die gesetzlichen Kündigungsfristen vereinbart oder ist keine Frist aufgenommen gelten die gesetzlichen Kündigungsfristen. Es kommt dann auf die Dauer der Betriebszugehörigkeit des Mitarbeiters an.
    Nach § 622 Abs. 2 BGB gilt:
    Für eine Kündigung durch den Arbeitgeber beträgt die Kündigungsfrist, wenn das Arbeitsverhältnis in dem Betrieb oder Unternehmen zwei Jahre bestanden hat, einen Monat zum Ende eines Kalendermonats,
    fünf Jahre bestanden hat, zwei Monate zum Ende eines Kalendermonats,
    acht Jahre bestanden hat, drei Monate zum Ende eines Kalendermonats,
    zehn Jahre bestanden hat, vier Monate zum Ende eines Kalendermonats,
    zwölf Jahre bestanden hat, fünf Monate zum Ende eines Kalendermonats,
    15 Jahre bestanden hat, sechs Monate zum Ende eines Kalendermonats,
    20 Jahre bestanden hat, sieben Monate zum Ende eines Kalendermonats.





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